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Anmerkungen zu Norderney

6. August 2026

Sommerurlaub auf Norderney. Anreise mit dem Katamaran, den wir spontan bestiegen haben. Perfekt, die Fahrt zur Insel dauert nur eine halbe Stunde – ich als Landratte musste nicht lange leiden. Es folgen Anmerkungen zum Aufenthalt, die ich fortlaufend ergänzen werde.

Milchreis in der Milchbar essen: köstlich! Schön mit Zimt und Zucker, wie damals im Kindergarten. Leider muss man sich vorn an der Theke anstellen und das Essen selbst zum Tisch tragen. Ist das Wetter schlecht, wird es in der Milchbar voll. Wenn die Sonne scheint, kann man schön draußen sitzen und später den kitschigen Sonnenuntergang betrachten. Pech: Am Nebentisch saß ein älteres Ehepaar, das sich schweigend im Elend suhlte; der Mann spachtelte sein Essen rein, während ihn seine Frau fassungslos ignorierte.

Im Inselloft Kaffee trinken und Käsekuchen essen. (Lecker.) Sodann im Design-Laden eine Seerobbe erwerben und zu Hause aufs Sofa legen. Leider sind im Laden auch Leute, die sich für etwas Besseres halten, da sie viel Geld haben. Denen darf man nicht im Weg stehen.

Mittagessen im «Friedrich»: Schmeckt und der eine Kellner ist nett, der andere nicht so. Schade: Nach einem Missverständnis, was unser Essen angeht, zuckte der Kellner nur mit den Schultern, nach dem Motto: Habense nun halt Pech gehabt! Hat auch die Zähne nicht auseinander bekommen, zumindest bei uns nicht; später beim Flirt mit zwei Raucherinnen schon. Wir waren dreimal im F. und einmal war es ein Reinfall, die anderen Male waren angenehm. Die Buddha Bowl ist eine gute Alternative zum eher ungesunden Urlaubsgenuss.

Das Surfcafé mochte ich gern. Essen war top; ich hatte den Chicken-Burger.

Das schlechteste Schnitzel des Urlaubs aß ich im Cornelius. Dort lieber Pizza nehmen, die ist in Ordnung (aber nicht überragend). Den besten Flat White trank ich im «Hollbach – The Corner». Sehr cooles Café, sehr hipp und sympathisch. Ich mochte die vielen „FCK AFD“-Aufkleber.

Am teuersten war unser Mittagessen in der Weißen Düne, wobei die Qualität aber hoch war; der Service jedoch wirkte etwas chaotisch – wir haben bei drei unterschiedlichen Personen nach Parmesankäse fragen müssen, bis ihn jemand an unseren Tisch brachte. Wasserflasche (0,75 Liter): satte 9 Euro. Dann lieber das «Norderneyer Wasser» für 7,5 Euro wählen. Auch dieser Preis ist eigentlich frech. Das schlechteste Fischbrötchen war von der Fischgenießerei: lieblos und schmal belegt, dafür teuer; 7,50 Euro.