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Asteroid City

21. April 2025

Endlich habe ich Asteroid City von Wes Anderson gesehen. Ich fand ihn schön, also visuell, und habe ihn gern geschaut – ich habe aber die Schwarzweiß-Szenen etwas … gehasst. Die gingen mir auf die Nerven, ich wollte viel lieber mehr Zeit in der Asteroid City verbringen, in dem Motel, im Diner, im Krater.

Die New York Times schrieb:

The colors are mesmerizing and ever-so-gently destabilizing. These pigments signal that you’ve entered a new fictional realm that, like the television studio, is at once immediately recognizable and somehow foreign.

Jemand bei Letterboxd schrieb wiederum sehr passend, dass er sich «gesättigt» gefühlt habe. Von Andersons Stil und seinen Spleens. Und es stimmt schon. Die Zeit fragte: «Was hält Andersons Werk zusammen, außer die Ästhetik?»

Leben, weit weg

17. April 2025

Astronomen haben auf dem Exoplaneten K2-18b vielversprechende Hinweise auf Leben entdeckt:

Astronomers have detected the most promising signs yet of a possible biosignature outside the solar system, although they remain cautious.

Das Ding ist allerdings ziemlich weit weg: 124 Lichtjahre. Außerdem ist der Planet von einem riesigen Ozean bedeckt.

Der Yogtze-Fall

4. April 2025

Diese Überschrift vom Spiegel ist mir ins Auge gefallen: Mysteriöser «Yogtze»-Fall nach 41 Jahren aufgeklärt.

Als er 1984 verschwand, soll er einen Zettel hinterlassen haben, darauf geschrieben: «Yogtze». Später fanden Lkw-Fahrer Günter S. schwer verletzt und nackt in seinem Auto. Er starb. Nun sagen Behörden: Es war ein Verkehrsunfall.

Wikipedia hat auch eine Seite zum Fall.

Das ist Faschismus

30. März 2025

Wenn Faschismus-Forscher die USA verlassen, ist das ziemlich besorgniserregend:

Der US-Philosoph Jason Stanley gibt seine Professur an der Eliteuniversität Yale auf und geht nach Kanada – aus politischen Gründen.

Und das ist erst der Anfang, sagt Stanley im Spiegel. Auch die Zeit hat ein Interview mit Stanley geführt.

Yesterday’s Man

4. März 2025

Die New York Times über Friedrich Merz:

Today, Germany is in urgent need of change. Instead it’s getting Mr. Merz: yesterday’s man, with yesterday’s ideas.

Statt Wandel nun Merz.

Schlechte Urlaubslaune

3. März 2025

Die Bild und die Ostsee-Zeitung hatten berichtet, dass niemand mehr an der Ostsee Urlaub machen möchte, weil sie dort fleißig die AfD gewählt haben. Stimmt das denn?

Es gibt keine Storno-Welle.

Das sagte Lars Schwarz vom Gaststättenverband Dehoga der Berliner Zeitung. Die Berichte seien falsch, meint Schwarz.

Unerwünschte Inhalte

3. März 2025

Bei Google Maps habe ich neulich ein Unternehmensprofil entdeckt, das ein falsches Video enthielt. Es zeigte einen Mann, der vor einem Haus stand und rauchte; offenbar gefilmt von einer Überwachungskamera. Eigentlich wollte ich doch wissen, wie das Café von innen aussieht.

Aus einer Laune heraus habe ich das Bild als unpassend gemeldet. Als «Missbrauchskategorie» wählte ich «Spam oder unerwünschte Inhalte». Zur Bestätigung erhielt ich eine Mail von Google: «Vielen Dank für Ihren Hinweis auf mögliche Richtlinien- oder Rechtsverstöße bei Google.» Diese Mail habe ich seitdem insgesamt 16-mal erhalten.

Kann ich das wiederum als Spam melden? Ist das Absicht? Will Google mich zermürben, damit ich das Unternehmen künftig nicht mehr mit solchen Meldungen behellige?

Actual Nazis

19. Februar 2025

Marisa Kabas schreibt:

Whatever comes to mind when you think of a Nazi, that is for whom this country is currently being run. And the powers that be aren’t shy about it.

We’re dealing with actual Nazis. Und sie ruinieren die USA.

Flugzeuge fallen vom Himmel

19. Februar 2025

Der Spiegel fragt: Ist das Fliegen in den USA noch sicher? Seit Musk überall Leute entlässt, stürzen immer wieder Flugzeuge ab.

In den USA mehren sich Flugzeugabstürze. Gleichzeitig entlässt die neue Regierung zahlreiche Mitarbeiter der Luftverkehrsbehörde. Der ohnehin zweifelhafte Zustand der US-Luftfahrt spitzt sich zu.

Wer zu viel einspart, gefährdet Menschenleben.

Autofahrer töten Fußgänger

17. Februar 2025

Erschreckend, dass so viele Menschen sterben müssen, weil Deutschland ein Autoland sein muss.

Mehr als 400 Fußgänger sterben jährlich im deutschen Verkehr. Städte in anderen Ländern machen vor: Es könnten auch Null sein. Man muss Autofahrer nur härter beschränken.

Zeit Online: Zu Fuß gehen? Kann tödlich enden