Bei Google Maps habe ich neulich ein Unternehmensprofil entdeckt, das ein falsches Video enthielt. Es zeigte einen Mann, der vor einem Haus stand und rauchte; offenbar gefilmt von einer Überwachungskamera. Eigentlich wollte ich doch wissen, wie das Café von innen aussieht.
Aus einer Laune heraus habe ich das Bild als unpassend gemeldet. Als «Missbrauchskategorie» wählte ich «Spam oder unerwünschte Inhalte». Zur Bestätigung erhielt ich eine Mail von Google: «Vielen Dank für Ihren Hinweis auf mögliche Richtlinien- oder Rechtsverstöße bei Google.» Diese Mail habe ich seitdem insgesamt 16-mal erhalten.
Kann ich das wiederum als Spam melden? Ist das Absicht? Will Google mich zermürben, damit ich das Unternehmen künftig nicht mehr mit solchen Meldungen behellige?
Das nächste Feindbild von Trump: Behinderte.
The president’s disdain for disabled people—and obsession with genetic superiority—harks back to a grim past.
Donald Trump’s Next Diversity Target: People With Disabilities
Marisa Kabas schreibt:
Whatever comes to mind when you think of a Nazi, that is for whom this country is currently being run. And the powers that be aren’t shy about it.
We’re dealing with actual Nazis. Und sie ruinieren die USA.
Der Spiegel fragt: Ist das Fliegen in den USA noch sicher? Seit Musk überall Leute entlässt, stürzen immer wieder Flugzeuge ab.
In den USA mehren sich Flugzeugabstürze. Gleichzeitig entlässt die neue Regierung zahlreiche Mitarbeiter der Luftverkehrsbehörde. Der ohnehin zweifelhafte Zustand der US-Luftfahrt spitzt sich zu.
Wer zu viel einspart, gefährdet Menschenleben.
Erschreckend, dass so viele Menschen sterben müssen, weil Deutschland ein Autoland sein muss.
Mehr als 400 Fußgänger sterben jährlich im deutschen Verkehr. Städte in anderen Ländern machen vor: Es könnten auch Null sein. Man muss Autofahrer nur härter beschränken.
Zeit Online: Zu Fuß gehen? Kann tödlich enden
Japan lockt wieder viele Touristen an, doch die nerven:
[…] das Verhalten der Besucher sorgt für Unmut. Das Land hat nun Maßnahmen ergriffen – auch um Overtourism zu verhindern.
Ein Zaun versperrt jetzt die beste Sicht auf einen Lawson und den Mt. Fuji im Hintergrund. In Kyoto benehmen sich die Leute auch nicht gut: «Sie werfen ihren Müll auf die Straße, essen auf der Straße oder in Geschäften.»
In manchen Straßen hat sich die Stadt entschieden, dass Autos auch auf dem Gehweg parken dürfen – also alle vier Reifen auf den Gehweg, sodass Fußgängern weniger Platz zur Verfügung steht. Alternativ hätten sie auch sagen können: Auf dieser Straßenseite gibt es eben keine Parkplätze, aber das kann man den armen Autofahrern natürlich nicht antun. Dass die womöglich noch einige Hundert Meter laufen müssen. Yimpas bewahre!
Abends schaue ich gern einen Film. Mit Letterboxd habe ich mir 2011 bis 2013 gemerkt, welche Filme das waren. Dann hörte ich plötzlich auf, die Filme in mein «Diary» einzutragen – die Einträge fahren erst 2020 weiter fort. In den Jahren zwischen ’13 und ’20 ist viel passiert. Sieben Jahre, in denen Letterboxd weiter existierte. Sieben Internet-Jahre sind eine lange Zeit. Eine Ewigkeit.
Als ich mich 2005 bei Flickr anmeldete und für den Pro-Account um die 25 US-Dollar jährlich zahlte – und das Jahr für Jahr – freute ich mich auf mein zehnjähriges Jubiläum, weil ich dachte, es würde etwas passieren. Doch es geschah, natürlich: gar nichts. Außer, dass Yahoo seine Fotoplattform verkauft hat. Zehn Internet-Jahre. Wahnsinn. Doch jetzt nur noch ein Windhauch.
Vor einem Jahr geriet das Land in Aufregung: Ein angeblicher Löwe sollte sein Unwesen in Kleinmachnow treiben! Das war aufregend, weil:
Endlich mal etwas anderes als Krieg und Krise
Die Tagesschau fragt nun: Was wurde aus dem Aufreger des Jahres?
Die Immobilienfinanzierung sinkt um 48 Prozent:
Der lange Immobilienboom in Deutschland ist vorbei. Die Unsicherheit über die Zins- und Preisentwicklung hat das Neugeschäft der Immobilienfinanzierer im Frühjahr kräftig einbrechen lassen.
Seit Mai 2022 ist die Nachfrage nach Wohnungskrediten stetig gesunken.